Zwei junge Keeper, ein Ziel: OTSV setzt weiter auf eigene Talente

Der Osterrönfelder TSV bleibt seiner Linie treu und geht auch in der neuen Saison 2026/27 den Weg mit entwicklungsfähigen Spielern aus der eigenen Jugend. So stellt Blau-Gelb zwei Akteure für den Liga-Kader vor, die dem Verein schon lange angehören – und ambitionierte Ziele formulieren. Fußballabteilungsleiter Siegmar Schlubat betont, dass der OTSV „eine Jugendarbeit betreibt, die in Qualität und Umfang beispielhaft ist“.

Bodtke HarmsenKjell Bodtke (li.) und Julian Maxim Harmsen wechseln aus der A-Jugend und nehmen den Konkurrenzkampf um den Posten zwischen den Pfosten an. Foto: Osterrönfelder TSV

Harmsen und Bodtke nehmen Kampf ums Tor auf
Mit Julian Maxim Harmsen gewinnt der neue Liga-Trainer Fabian Doege einen 18-jährigen Torwart für seinen Kader, den er zur neuen Saison übernimmt. Harmsen „hat Bock auf eine geile Truppe” und nennt den Wiederaufstieg in die Landesliga als großes Ziel. Persönlich ist der OTSV für ihn nicht nur ein Verein, sondern DER Verein. So kommt es nicht von ungefähr, dass er, seit 2017 im Verein, auch in seiner Freizeit für unsere Farben aktiv ist. Harmsen trainiert die B2-Jugend und bereitet sich bereits darauf vor, in der neuen Saison die C-Lizenz als Trainer zu erwerben.

Zwei Keeper aus der eigenen Jugend für die neue Saison
Kjell Bodtke wird seinem Teamkollegen Harmsen aus der A-Jugend in den Erwachsenenfußball folgen. Bodtke steht ebenfalls als Torwart zwischen den Pfosten und will in der neuen Spielzeit „viel Spaß haben”. Der 19-Jährige spielt gerade seine erste Saison beim OTSV zu Ende und nennt den Aufstieg als große Motivation. 

Ob ein angestrebter Aufstieg in die Landesliga mit einem Kader mit vielen neuen Akteuren, einem neuen Trainerteam und neuen Verantwortlichen realistisch ist oder nicht, wird die Zeit zeigen. Das erklärte Ziel des OTSV aber ist es, mit dem Einbauen der eigenen Jugendspieler eine eigene Identität zu schaffen. Dabei passe es laut Siegmar Schlubat zur Vereinsphilosophie, „die Herrenteams aus den eigenen Reihen zu generieren und zu verstärken“.

Nachwuchsarbeit ist außergewöhnlich
Wie sehr der Verein auf die Jugend und den eigenen Nachwuchs setzt, wird auch darüber hinaus deutlich: In allen Altersklassen gibt es mehrere Teams, die Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, leistungsorientiert oder auch „nur zum Spaß“ Fußball zu spielen. Dass der OTSV in der kommenden Saison mit zwei A-Jugendmannschaften startet, ist in der Tat außergewöhnlich. Für Schlubat steht fest: „Jede junge Frau und jeder junge Kicker wird im OTSV eine passende sportliche Heimat finden!“


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